G uten Tag,

mit der Meridian Ausgabe 2016/5, dem Schwerpunktheft „Neptun auf der Mondknotenachse“ beginnt meine Tätigkeit als Redakteur beim Meridian. Ich freue mich auf eine spannende, lange und gemeinsame Zeit mit Ihnen!

Heute möchte ich mich Ihnen vorstellen, damit Sie wissen, wer hier arbeitet.

Meridian-Redakteur Holger A. L. Faß

Mit Astrologie kam ich im Alter von 16 Jahren erstmals in Kontakt. Ich war noch Schüler und wurde bei meiner Suche in den Gelben Seiten nach einem Astrologen fündig. Wie ich heute weiß, war der Astrologe Fritz Waschwill, den ich dann anrief, geprüfter Astrologe DAV – ein Glückstreffer! Er erstellte und deutete mir mein Horoskop und beantwortete meine Fragen. Darüber hinaus meinte er, ich hätte wohl einen Zugang zur Astrologie. Er selbst hatte astrologische Lehrhefte heraus gegeben und wollte sie mir verkaufen. Leider hatte ich als Schüler gerade mal genug Geld für die Beratung dabei aber nicht mehr. Da ich die Hefte nicht bezahlen konnte, schenkte er sie mir – ich habe sie noch heute. Bereits auf der Heimfahrt las ich die Hefte und lernte den Aufbau eines Horoskops kennen. Dabei fiel es mir immer sehr leicht, zu verstehen, worum es ging. Fast so, als hätte ich viele Inhalte lediglich vergessen und die Fachliteratur erinnerte mich wieder daran.

Seitdem lässt mich die Astrologie nicht mehr los. Dass ich daraus später einen Beruf machen würde, dachte ich als 16jähriger natürlich nicht. So ging mein beruflicher Weg zunächst über mehrere Studienfächer, darunter Theater-, Film- und Fernsehwissenschaften, Pädagogik und Soziologie, schließlich Sozialpädagogik. Nebenher studierte ich Philosophie. Mir war es stets wichtig, auch außerhalb der theorielastigen Universität aktiv zu sein und ich arbeitete gerne zum Beispiel als Hilfskrankenpfleger in verschiedenen Krankenhäusern, als Journalist und Radiosprecher, als Briefträger und als stellvertretender Geschäftsführer in einer Diskothek. Außerdem engagierte ich mich ehrenamtlich und gründete beispielsweise eine Beratungsstelle für Kriminalitätsopfer in Köln. Nach Abschluss meiner Studienzeit war ich als Diplom Sozialpädagoge FH in der Psychiatrie, in der Erwachsenenbildung und in Beratungsstellen tätig. Schließlich wurde ich Geschäftsführer eines lokalen, sozialen Dachverbandes in Köln. Die Astrologie lief dabei immer nebenher. Immer wieder meldeten sich Freunde mit Beratungsanfragen. Dann Freunde der Freunde, schließlich Freunde der Freunde der Freunde und so weiter. Das brachte mich dann auf die Idee, doch die Astrologie zu meinem Hauptberuf zu machen.

Seit 1999 bin ich nun als Astrologe selbständig hauptberuflich tätig. Um meine Beratungspraxis in Köln ans Laufen zu bringen hatte ich mir zwei Jahre Zeit genommen; doch es klappte besser als erwartet und bereits nach einem Dreiviertel Jahr konnte ich von meinen Beratungseinnahmen leben. Dann startete ich mit Kursen und bot schließlich eine Astrologie-Ausbildung an. Dieses Angebot gibt es auch heute noch. Zusammen mit Sabine Bends gründete ich das DAV-Ausbildungszentrum in Köln, in dem wir angehende Astrologinnen und Astrologen unterrichten. Mit der Zeit kamen Spezialisierungen und Fortbildungsangebote dazu, zum Beispiel ein Beratertraining für Astrolog/innen oder eine Fortbildung in Horoskopaufstellungen. Inzwischen bin ich vor die Tore der Millionenstadt Köln in ein kleines Dorf gezogen. Von dort biete ich auch Webinare an.

Lange Zeit war ich im Deutschen Astrologenverband aktiv. Zehn Jahre engagierte ich mich dort in der Prüfungskommission und begleitete Prüfungskandidaten durch die verschiedenen Prüfungsstadien. Dabei lernte ich nicht nur sehr viele gute Kolleginnen und Kollegen kennen, sondern war auch aufgefordert, allen astrologischen Schulrichtungen die gleiche Aufmerksamkeit und den gleichen Stellenwert zukommen zu lassen. Eine gute Schule!

Nach der Zeit in der Prüfungskommission stellte ich mich zur Wahl als 1. Vorsitzender und erhielt den Zuspruch der Mitglieder. Zwei Jahre führte ich den Verband durch eine schwierige Zeit; mehrere Saturn-, Uranus- und Pluto-Transite machten dem Verband damals arg zu schaffen.

Dass ich jetzt die Chance erhalten habe, den Meridian mitgestalten zu dürfen, freut mich ganz besonders. Ich selbst schreibe schon seit vielen Jahren für den Meridian und habe die Begeisterung daran stets behalten. Markus Jehle, der 25 Jahre lange die Redaktion inne hatte, hat eine fantastische Vorarbeit geleistet und mir mit großer Hilfsbereitschaft das Amt übergeben. Ich danke ihm für die Unterstützung. Ebenso danke ich Martin Garms, der mit Geduld und Akribie meine Anfängerfehler korrigiert und der als verlässlicher Mitstreiter für den Meridian die Herausgeberschaft inne hat, das Layout der Hefte gestaltet und alle geschäftlichen Verpflichtungen regelt. Ganz besonders freue ich mich auf den Kontakt zu den Leserinnen und Lesern und darauf, bekannte und neue Autor/innen kennen zu lernen. Wenn Sie Ideen, Anregungen und Vorschläge zur redaktionellen Gestaltung des Meridians haben, lassen Sie mich diese wissen. Sie erreichen mich unter redaktion@meridian-magazin.de sowie telefonisch unter 02292 – 92 80 12.

Herzliche Grüße,
Holger A. L. Faß

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2 Antworten zu “Holger A. L. Faß – Kurzvorstellung”

  1. Heide-Ilka Weber 18. Januar 2017 um 11:27 #

    Hallo Herr Faß,

    ich möchte Sie beglückwünsche zum Themenheft Depressionen, vor allem für die vielfältige Aufbereitung des Themas unter verschiedenen Blickwinkeln sowie die glückliche Hand bei der Auswahl der Autoren. Wenn es mit Meridian in dieser Qualität weitergeht, dann haben Sie mich als Leserin wiedergewonnen, ich war kurz davor, das Abo
    zu kündigen.

    Danke und weiter so!
    Alles Gute und viel Erfolg
    wünscht
    Heide-Ilka Weber
    aus Konstanz

    • Holger A. L. Faß 18. Januar 2017 um 11:39 #

      Liebe Frau Weber,

      vielen Dank für das schöne Feedback!

      Weiterhin viel Freude mit der Astrologie und dem Meridian wünscht Ihnen
      Holger A. L. Faß

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