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Meridian 2013-4 mit dem Schwerpunkt: “Die Zukunft Europas und des Euro”



Markus Jehle

Chefredakteur Markus Jehle


Seit 2008, mit dem Wechsel von Pluto ins Zeichen Steinbock, sind die durch ihn angezeigten Krisen vorwiegend struktureller Natur. Überall dort, wo Fundamente falsch gelegt, Hierarchien und Ordnungen mangelhaft strukturiert sowie Verträge und Gesetze unzureichend formuliert wurden, sind seitdem tiefgreifende Wandlungsprozesse erforderlich, um entstandene Nöte und Unzulänglichkeiten erfolgreich zu beseitigen. Damit dies gelingen kann, ist langfristiges Denken und Handeln gefragt. Mit dem Blick auf den Staatenbund von Europa und seine gemeinsame Währung, den Euro, treten die erwähnten Faktoren ebenfalls deutlich zutage. Die Ursachen für die aktuellen Konflikte reichen meist weit in die Vergangenheit zurück und lassen sich nicht mit Hauruckaktionen von heute auf morgen beseitigen. Eine schwierige Lage, denn seit dem Wechsel von Uranus ins Zeichen Widder im Jahr 2011 besteht in vielen Bereichen dringender Handlungsbedarf.

Zudem wächst seit 2012, mit dem Quadrataspekt von Uranus und Pluto, ein bis 2015 dauerndes Spannungspotenzial heran, das nur durch radikale Reformen gemindert werden kann. Überall dort, wo dies nicht passiert, tritt mehr und mehr ein zerstörerisches Gewaltpotenzial zutage und droht substanzielle Werte binnen kurzer Zeit zu vernichten und auszulöschen. So ist für viele Menschen auch der Fortbestand der Europäischen Union sowie deren gemeinsamer Währung zunehmend ungewiss.

Bleibt die Frage, was Astrologinnen und Astrologen mit ihrem Fachwissen zur Lösung beitragen können. Eine Stärke der Astrologie ist zweifellos ihr tiefes Verständnis von den Zyklen und Rhythmen, die den Lauf der Geschichte prägen. Ein Verständnis, das nicht nur eine optimale Grundlage für nachhaltiges Handeln bietet, sondern auch mit dazu beitragen kann, tragfähige Lösungen für die Zukunft zu finden. In den Beiträgen unserer Autorinnen und Autoren zum Themenschwerpunkt dieser Ausgabe finden Sie Hinweise, wie dies konkret aussehen könnte.

Die Geschehnisse aus den frühen Dreißiger- und mittleren Sechzigerjahren des vergangenen Jahrhunderts, als ähnliche Planeten-Konstellationen und -Zyklen wirksam waren, müssen sich nicht in ähnlicher Weise wiederholen. Auszuschließen ist es allerdings nicht, es sei denn, wir haben daraus gelernt.

Ich wünsche Ihnen eine erkenntnisreiche Lektüre.

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