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Meridian 2010-4 mit dem Schwerpunkt: “Umbrüche und Neuanfänge im Lebenslauf”


Markus Jehle

Chefredakteur Markus Jehle


wer bislang glaubte, das Leben sei ein langer ruhiger Fluss, der wird gegenwärtig eines Besseren belehrt. Die im Großen Kreuz 2010 miteinander verwobenen Planetenzyklen zeigen eine Zeit des Wandels und des Umbruchs an. Die damit verbundenen Turbulenzen und Krisen sind mit hastig zusammengestellten Notprogrammen nicht zu lösen. Die Bewältigung von tief greifenden Krisen braucht nicht nur Zeit, sondern auch langfristige Perspektiven und den Mut zur Veränderung. Wenn fest gefügte Sicherheiten ins Wanken geraten, sind keine Hasardeure gefragt, sondern tatkräftige Menschen, beflügelt von der Kraft ihrer Visionen.

Doch davon ist gegenwärtig leider wenig zu spüren. Vielleicht bringt ja die Jupiter/Uranus-Konjunktion in Widder endlich den erhofften und dringend benötigten Schwung. Denn wer diesen Sommer nichts wagt, der hat bereits verloren. Wenn man bedenkt, dass vor 41 Jahren am Tag einer exakten Jupiter/Uranus-Konjunktion der erste Mensch den Mond betrat, dann fragt man sich schon, wo gegenwärtig ein auch nur annähernd vergleichbarer Quantensprung zu finden wäre. Von der Lust auf geistige Höhenflüge ist derzeit wenig zu spüren – selbst an Flughäfen herrschte zeitweise Flugverbot. Saturn/Pluto lassen grüßen und derweil Asche regnen.

Normalerweise heißt es: Wer wagt, der gewinnt. Doch wie es scheint, müssen gegenwärtig alle Federn lassen, denn jetzt kommen die ganz großen Rechnungen auf den Tisch. Die Schulden, die uns alle drücken, sind ja nicht von heute auf morgen entstanden. Und alles hat seinen Preis – doch was tun, wenn man ihn sich nicht länger leisten kann?

Ohne Krisen ist das Leben anscheinend nicht zu haben. Dumm ist nur, wenn man nichts daraus lernt. Und im Moment sieht es nicht danach aus, als würden aus der Wirtschafts- und Finanzkrise die richtigen Konsequenzen gezogen. Doch kommt uns das nicht alles irgendwie bekannt vor? Verschließen wir nicht selbst auch gerne die Augen vor unseren ganz persönlichen Dramen und Lebenskrisen und hoffen, dass es die Zeit irgendwie richten möge? Sind die Verantwortlichen in Politik und Wirtschaft nicht genauso wenig Helden wie wir, wenn es darum geht, Neues zu wagen? Malen nicht auch wir Astrologen unter den gegenwärtigen Konstellationen ängstliche Katastrophenszenarien an die Wand, statt den Menschen Mut zu machen und Chancen aufzuzeigen?

Natürlich haben es die gegenwärtigen Konstellationen in sich. Das heißt noch lange nicht, dass wir nicht auch etwas Großes aus dem Kreuz dieses Sommers machen können. Fangen Sie ruhig schon mal damit an, die anderen kommen dann sicherlich nach.

Ich wünsche Ihnen eine anregende Lektüre.

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