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Meridian 2010-3 mit dem Schwerpunkt: “Potenziale schwieriger Aspektkonstellationen”


Markus Jehle

Chefredakteur Markus Jehle


was die Potenziale schwieriger Aspektkonstellationen sind, das werden wir diesen Sommer alle hautnah erleben können. In den kardinalen Zeichen entsteht zur Mondfinsternis am 26. Juni eine Spannungsfigur aus mehreren Quadraten und Oppositionen, ein sogenanntes Großes Kreuz, an dem neben Sonne, Mond und Merkur auch Jupiter, Saturn, Uranus und Pluto beteiligt sind. Es handelt sich hierbei um eine epochale Konstellation, bei der bereits sämtliche Themen anklingen, die das zweite Jahrzehnt des 21. Jahrhunderts maßgeblich prägen werden. Wie immer in solchen Umbruchsphasen wird es Gewinner und Verlierer geben. Wenn der Wind des Wandels weht, versuchen die einen sich abzuschotten, während andere zum hoffnungsfrohen Aufbruch rüsten und anfangen, die Segel zu setzen. Wer das Bewahrenswerte erhalten will, der tut nun gut daran, das eine oder andere wohl kalkulierte Risiko einzugehen.

Das Glück zeigt sich diesen Sommer von drei unterschiedlichen Seiten. Zum einen gibt es Erfolge zu ernten, die über lange Zeit erarbeitet wurden (Jupiter Opposition Saturn), zum Zweiten muss man dem Erfolg etwas auf die Sprünge helfen und sein Glück herausfordern (Jupiter Konjunktion Uranus) und zum Dritten gilt es einzusehen, dass man sein Glück nicht erzwingen und keine Erfolge ernten kann, die einem nicht zustehen oder die auf falschen Vorstellungen beruhen (Jupiter Quadrat Pluto).

Vermutlich werden im Laufe der nächsten Wochen in den Massenmedien zahlreiche Ängste geschürt und sicherlich auch vermehrt Meldungen und Nachrichten zu hören sein, die Anlass zu berechtigter Sorge geben. Dennoch sind Ängste bekanntlich kein guter Ratgeber und wir sollten uns nicht ärger Bange machen lassen als unbedingt notwendig. Gerade in Krisen- und Umbruchszeiten wie diesen zeigt sich in aller Deutlichkeit, was wir wirklich fürchten müssen und welche Ängste eher neurotischer Natur sind und dringend der Heilung bedürfen.

Wir werden diesen Sommer hoffentlich alle Hände voll zu tun haben, um die gewaltigen Energien in konstruktive Bahnen zu lenken und die Potenziale des Großen Kreuzes nutzbringend umzusetzen. Wenn es uns dabei gelingt, mit einem klaren Ziel vor Augen gelassen durch die Wogen der Veränderungen zu navigieren, dann kann kommen, was wolle – wir werden in jedem Fall das Beste daraus machen können. Gerade weil diesen Sommer einiges auf dem Spiel steht, gibt es sowohl viel zu verlieren als auch viel zu gewinnen. So paradox es klingt – mancher Verlust könnte sich langfristig sogar als Gewinn erweisen.

Ich wünsche Ihnen eine anregende Lektüre.

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