Wege aus der Krise

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Meridian 2006-1 mit dem Schwerpunkt: “Wege aus der Krise”


Markus Jehle

Chefredakteur Markus Jehle


wenn es draußen dunkel ist, muss das Licht von innen kommen. Jupiter, der Lichtbringer, hatte keine Wahl. Vor einigen Wochen musste er in die geheimnisvolle, dunkle Welt des Skorpions hinabsteigen. Alles Schreckliche und Verdrängte ist nun erleuchtet. Und irgendwo im Tanz der Schatten und Gespenster liegt das Glück verborgen.

Der kleinste Planet begegnet dem größten. David gegen Goliath. Jupiter und Pluto in Rezeption. Jeder regiert den anderen. Im Dezember 2007 treffen sie sich dann zum großen Finale von Plutos Schütze–Reise. Sie versprechen uns, dass am Ende des Tunnels die Freudenfeuer brennen werden. Doch wo sind die Fackeln, die uns den Weg erleuchten? Wo die Lichtgestalten, deren Finger in eine bessere Zukunft weisen?

Wege aus der Krise, so lautet das Versprechen von Jupiter/Pluto. Es muss noch schlimmer kommen, damit es besser wird, sagt Skorpion–Jupiter und gießt teures Öl ins spärliche Feuer. Derweil entsorgt Schütze–Pluto die Moral auf dem Schrotthaufen der Geschichte, angeblich für einen guten Zweck. Weil wir an das Gute glauben, müssen wir Böses tun, sagen die beiden und klopfen sich zuversichtlich auf die Schulter. Wir stehen am Abgrund, sagen wir. Geht einen Schritt voran, sagen sie, das wird euch weiterbringen. Fröhlich soll die Welt zugrunde gehen. Es gibt Schlimmeres.

Doch kaum fangen wir an, mit Skorpion–Jupiter singend in den Abgrund zu ziehen, versperrt uns Löwe–Saturn den Weg. Seine Miene ist ernst. Schluss mit lustig. Er nimmt uns den Rest an Zuversicht, angeblich, um sich selbst zu sanieren. Er sei in letzter Zeit so depressiv, sagt er, und Tränen laufen über die brüchigen Reste seines einst so stolzen Löwe–Egos. Lass dich nicht so hängen, raunen wir ihm zu. Morgen scheint wieder die Sonne. Es wird Jahre dauern, bis es morgen wird. Wir glauben ihm, denn er hütet die Zeit, und ziehen in eine andere Richtung weiter, Hauptsache bergab.
Weil wir uns verlaufen haben, erklären wir den Weg zum Ziel. Von nun an stimmt jede Richtung. Wie schön es jetzt wäre, über das Glück zu stolpern. Es ist zum Greifen nah, lallt es aus der Nebelwand, die uns umhüllt. Vertraut auf eure Intuition und fangt an, eure Träume wahr werden zu lassen. Doch auf Neptuns virtuelles Geschwafel haben wir nun wirklich keinen Bock. Wir müssen weiter bergab, damit es endlich mit uns aufwärts geht.

Das kann ja heiter werden, im neuen Jahr, sagen wir verdrossen. Jupiter und Pluto winken uns erfreut zu.

Lesen Sie ruhig auf den nächsten Seiten weiter. Es kann nur besser werden.

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