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Meridian 2005-6 mit dem Schwerpunkt: “Astrologie und Wirtschaft”


Markus Jehle

Chefredakteur Markus Jehle


im Schwerpunkt dieser Ausgabe greifen wir ein gesellschaftlich brisantes und kontrovers diskutiertes Thema auf. Globalisierung geht uns alle an, denn ihren Folgen kann sich niemand entziehen. Der Welthandel und die globale Vernetzung im Informationszeitalter haben spürbare Auswirkungen auf die Lebensgestaltung und den Alltag von uns allen. Die Welt ist zu einem »globalen Dorf« zusammengerückt. Mehr denn je ist uns bewusst, dass wir von allem, was auf unserem Heimatplaneten geschieht, direkt betroffen sind. Wir haben nur diese eine Welt, die wir uns alle teilen, und die Verteilungskämpfe um die Ressourcen unserer Erde werden zunehmend härter geführt. Doch die Umbrüche und Veränderungen, die wir gegenwärtig im Zuge der Globalisierung erleben, sind keineswegs so neu, wie sie erscheinen. Gerade die Astrologie mit ihrem weiten Blick auf große Zyklen und Zusammenhänge kann uns helfen, die aktuell stattfindenden Prozesse richtig zu bewerten und einzuordnen.

Ich freue mich besonders, dass wir Ihnen André Barbault, den französischen »Altmeister« der Mundanastrologie und astrologischen Zyklenforschung, mit einem topaktuellen Beitrag zum Themenschwerpunkt dieser Ausgabe präsentieren können. Mit der Weisheit und Gelassenheit eines 84–Jährigen blickt Barbault auf die großen Zyklen der Langsamläufer Uranus, Neptun und Pluto und rückt damit den Globalisierungsprozess der Gegenwart ins richtige Licht der Menschheitsgeschichte. Dies erleichtert das Verständnis dessen, was geschieht, und hilft zu verstehen, warum es geschieht.

Mit Roman Nöske präsentieren wir Ihnen eine talentierte Nachwuchskraft im Bereich der Wirtschafts- und Börsenastrologie. Wie Barbault richtet auch er seinen Blick auf die Folgen der Uranus/Neptun-Konjunktion der 90er Jahre, betont jedoch den saturnischen Charakter dieser Konstellation. Ferner sieht er den Uranus/Pluto-Zyklus als wesentlichen Motor technologischer Entwicklungen und Neuerungen.

Martin Banger befasst sich mit den Trends der Globalisierung im Spiegel der Astrologie. Aus seiner Sicht spielt der Jupiter/Saturn-Zyklus eine wichtige Rolle bei der zunehmenden weltweiten Vernetzung und der Verbreitung einer neoliberalen Wirtschaftsordnung. Kritisch beleuchtet er die Rolle des IWF und der Weltbank und sieht auf die Wirtschaftsmacht USA aufgrund des Plutozyklus schwierige Zeiten zukommen.

Wenig Positives vermag Peter Schlapp dem anbrechenden Wassermann-Zeitalter abzugewinnen. Er beschreibt präzise und knapp, was gegenwärtig schief läuft und was in naher Zukunft noch alles den Bach runtergehen könnte.

Dennoch können wir uns den Luxus leisten, auf vergleichsweise hohem Niveau zu jammern. Vergessen wir nicht, dass es vielen Menschen auf unserer Erde noch immer an elementaren Ressourcen wie Nahrung, Trinkwasser und Zugang zu Bildung fehlt.

Ich wünsche Ihnen eine anregende Lektüre

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