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Meridian 2005-4 mit dem Schwerpunkt: “Astrologie und Humor”


Markus Jehle

Chefredakteur Markus Jehle


wer heutzutage noch etwas zu lachen hat, gilt anderen meist schon als suspekt. Heiterkeit kommt in diesen für manche schweren Zeiten nicht gut an, außer vielleicht in Form von Galgenhumor. »Schluss mit lustig!« scheint das Programm zu lauten, das von Saturns Wechsel in Löwe eingeläutet wird. Doch die Spaßgesellschaft hat ihren Zenit schon vor Jahren überschritten. Der neue Ernst kleidet sich in Globalisierungs– und Kapitalismusängste, eine überalterte Gesellschaft blickt seufzend auf vermeintlich bessere Zeiten zurück. Dabei ist das weit verbreitete Jammern auf zumeist hohem Niveau doch irgendwie zum Lachen, zumindest für jene, die ihren Uranus im Horoskop nicht nur zu Karneval aus der Klamottenkiste holen.

Humor ist nicht nur, wenn man trotzdem lacht. Humor befreit, er öffnet neue Perspektiven, ohne den eigenen Schmerz leugnen zu müssen. Menschen wie Charlie Chaplin sind dafür ein leuchtendes Beispiel, und viele andere mehr. Einige von ihnen werden bei den aktuellen Horoskopen zum Themenschwerpunkt dieser Ausgabe kurz vorgestellt. Neben Wassermann– und Uranusthemen fällt dabei vor allem ins Auge, dass auch die Wasserzeichen Krebs und Skorpion in den Horoskopen von Komikern und Satirikern stark vertreten sind.

Peter Schlapp geht in seinem Beitrag »Wie der Tierkreis lacht« dem Humor der Tierkreiszeichen anhand der Lehre von den vier Elementen auf den Grund. Um die potenzielle Humorfähigkeit eines Menschen herauszufinden, stellt Schlapp die einfache Frage: »Wie steht es um seine Säfte?«

Reinhard Müller widmet sich der Bedeutung von Empathie und Humor in der astrologischen Beratung. Wer kennt es nicht, das befreiende Lachen, wenn jemand sich durch eine treffend formulierte Horoskopdeutung im Innersten erkannt und damit auch ertappt fühlt?

Wir wissen nicht, ob sich der neue, alte Papst über die Schlagzeilen anlässlich seiner Wahl zum Kirchenoberhaupt amüsiert hat. Den Uranus hat er allerdings nicht am MC, da haben wir im letzten Heft der katholischen Kirche doch etwas zu viel an Heiligem Geist unterstellt. Doch mit seiner Merkur/Uranus–Konjunktion hätte auch Benedikt XVI. einen guten Komiker abgegeben, hätte er sich nicht zu Höherem berufen gefühlt.

Und wenn selbst Astrologen nichts mehr zu lachen hätten, dann wäre es wirklich schlecht um diese Welt bestellt. Seit mehr als 10 Jahren sorgt unsere Comix–Zeichnerin Babette Splieth dafür, dass in jeder unserer Ausgaben der Humor nicht zu kurz kommt. Manchen gefällt dies, anderen nicht. Humor hat offensichtlich mit persönlichen Vorlieben zu tun, und deshalb hat Reinhard Müller wahrscheinlich Recht, wenn er den Humor astrologisch auch der Venus zuordnet.

Ein typischer Löwe–Witz lautet: »Genug von mir geredet, jetzt würde mich interessieren, was Sie von mir denken.« Lassen Sie von sich hören.

Ich wünsche Ihnen eine anregende und humorvolle Lektüre

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