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Meridian 2004-6 mit dem Schwerpunkt: “Horoskope von Staaten und Städten”


Markus Jehle

Chefredakteur Markus Jehle


die Astrologie interessiert sich nicht nur für das Leben und die biografische Entwicklung einzelner Menschen, seit ihren Anfängen beschäftigt sie sich auch mit dem Werden und Vergehen von Staaten und Städten und dem Schicksal von Nationen und Volksgruppen. Jedes Land hat seine eigene, wechselvolle Geschichte und es ist nicht immer einfach zu entscheiden, welches Ereignis oder welcher historische Zeitpunkt diese Geschichte aus astrologischer Sicht treffend abzubilden vermag.

In meinem Beitrag zum Themenschwerpunkt dieser Ausgabe dokumentiere ich dies am Beispiel der jüngeren deutschen Geschichte, beginnend mit dem Verfassungshoroskop der BRD bis hin zum Mauerfall und der deutschen Wiedervereinigung. Aus meiner Sicht spricht vieles dafür, dass sich sowohl die Nachkriegsgeschichte Deutschlands als auch die gegenwärtige Krise im Verfassungshoroskop am deutlichsten widerspiegeln. Anhand der aufgeführten Horoskope können Sie sich jedoch auch selbst ein Urteil bilden, welchem Horoskop aus mundanastrologischer Perspektive der Vorzug zu geben ist.

Manchen Ländern ist ein vergleichsweise kurzes »Leben« beschieden, andere wiederum existieren seit Jahrhunderten. An ihren Horoskopen lässt sich studieren, was mit Geburtshoroskopen nicht möglich ist, etwa der knapp 250 Jahre dauernde Transit Plutos durch alle Häuser des Horoskops. Martin A. Banger hat sich genau dieses Themas angenommen. Am Beispiel der USA untersucht er die tief greifenden Wandlungsprozesse, die mit Plutos Reise durch die Häuser verbunden sind und die in engem Zusammenhang mit Kriegen und Machtkonflikten stehen. Natürlich sind damit auch immer Verluste verbunden, was sich gegenwärtig wieder bestätigt. Nach dem Pluto-Transit über den Schütze-Aszendenten ins erste Haus hat die US-Regierung in diesem Jahr in den Augen der Weltöffentlichkeit jegliche moralische Glaubwürdigkeit verspielt. Bleibt abzuwarten, ob der Doppel-Schütze John F. Kerry bei den anstehenden Präsidentschaftswahlen einen Macht- und Imagewechsel herbeizuführen vermag.

Horoskope für Städte zu erstellen, ist ebenfalls nicht einfach. Nur selten lässt sich ein so genaues Gründungsdatum finden, wie etwa bei der Gründung Groß-Berlins am 1. Oktober 1920. Holger A. L. Faß ist am Beispiel Kölns einen anderen Weg gegangen. Lassen Sie sich überraschen, wie viele Plätze in dieser Stadt einen deutlichen Bezug zur astrologischen Symbolsprache aufweisen. Und falls Sie selbst beim nächsten Rundgang durch Ihre eigene Stadt oder Wohnregion ähnlich auffällige astrologische Bezüge entdecken sollten, dann lassen Sie es uns wissen.

Jeder Planet geht seinen eigenen Weg, erkennbar an seiner Planetenbahn. Wer sich diese verschiedenen Bahnen auf der Erde »erwandern« möchte, kann dies nun auch in Ludwigsburg tun (siehe aktuelle Meldungen).

Ich wünsche Ihnen eine spannende Lektüre und erkenntnisreiche astrologische Ausflüge.

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