Beraterfallen

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Meridian 2004-3 mit dem Schwerpunkt: “Beraterfallen”


Markus Jehle

Chefredakteur Markus Jehle


mit unserem Themenschwerpunkt zur siderischen Astrologie in Meridian 1/2004 haben wir ein offensichtlich heißes Thema aufgegriffen. Angefacht wurde die Diskussion bereits durch die Beiträge von Peter Fraiss und Richard Vetter in der letzten Ausgabe und auch in diesem Heft haben wir dem Thema nochmals viel Platz eingeräumt, um unsere engagierten Leserinnen und Leser und die an der Diskussion beteiligten Autoren ausführlich zu Wort kommen zu lassen.

Ähnlich wie bei der immer noch strittigen und ungeklärten Frage der unterschiedlichen Häusersysteme kann es wohl auch bei diesem Thema kein endgültiges »Richtig« oder »Falsch« geben. Dennoch ist es nicht verkehrt, wenn inhaltliche Argumente mit Biss vorgetragen werden, denn so viele Zuschriften haben wir noch nie zu einem Themenschwerpunkt erhalten. Die Vielzahl an unterschiedlichen Meinungen und Standpunkten bereichert die Diskussion und trägt zur Klärung bei. Dies ist erfreulich, vor allem bei einem Thema, das fachlich so anspruchsvoll ist und hohe Ansprüche an das astrologische, historische und astronomische Wissen stellt.

Mit Dieter Koch und Rafael Gil Brand haben wir zwei historisch bestens bewanderte Autoren, deren gegensätzliche Positionen ein aufschlussreiches Bild der Geschichte der Astrologie und der verschiedenen Tierkreise bieten. Es scheint wohl keineswegs sicher, welcher der beiden Tierkreise an der Wiege der babylonischen Astrologie stand: der tropische oder der siderische. Vor diesem Hintergrund erscheint es doppelt tragisch, dass infolge des Irakkrieges gegenwärtig die letzten historischen Quellen der Astrologie der Zerstörung anheimfallen.

Etwas zu kurz gekommen ist der aktuelle Themenschwerpunkt zur Kunst der astrologischen Beratung. Doch die von Peter Schlapp beschriebenen Beraterfallen sind sicherlich ebenfalls eine interessante Debatte wert. Vielleicht werden Sie sich an seinen Beitrag erinnern, wenn Sie beim Lesen einschlägiger Internetforen darüber stolpern, wie »Giganten des Lebens« ihre Probleme öffentlich machen. Selbst bei ebay werden inzwischen astrologische Beratungen versteigert. Von einer verantwortungsbewussten Astrologie sind solche Angebote genauso weit entfernt wie Sedna von der Sonne. Sedna ist ein neu entdeckter Planet am Rande unseres Sonnensystems. Mehr über ihn finden Sie in unseren aktuellen Meldungen und in einem Beitrag von Ernst Ott in dieser Ausgabe.

Ich wünsche Ihnen eine anregende Lektüre.

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weiblich – männlich – unwesentlich?

* Meridian 2017, Nr. 5 * zum Schwerpunkt Geschlechterrollen: Männlich- weiblich – unerheblich?

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* Meridian 2017, Nr. 4 * Wie kann ein kluges Horoskopverständnis zur Kraftquelle für uns werden?

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