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Heft 00/3

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Mondlauf-Tabelle Planeten-Tabelle

ZEITQUALITÄT
Mai und Juni 2000


ÜBERBLICK

An astrologischen Höhepunkten herrscht in den kommenden Wochen wahrlich kein Mangel: Am 3. Mai gesellt sich morgens der Mond zu Sonne, Merkur, Venus, Mars, Jupiter und Saturn in Stier hinzu, ehe Mars am Abend des gleichen Tages nach Zwillinge weiterwandert. Für einige Stunden sind somit alle klassischen Planeten in einem Zeichen versammelt, was zuletzt am 4./5. Februar 1962 im Zeichen Wassermann der Fall war. Am 28. Mai findet dann die Konjunktion von Jupiter und Saturn statt, die letzte im 220 bzw. 240 Jahre währenden Erd-Elementezyklus (siehe dazu den Beitrag von Douglas KlÑvedal Lannark in dieser Ausgabe). Damit jedoch im gemächlichen Stierzeichen keine Langeweile aufkommt, wirft Uranus fortwährend Quadrate zu den Stierplaneten, insbesondere am 13. Mai zu Saturn und am 20. Mai zu Jupiter.


AMBIVALENZEN AUSHALTEN

Da die Jupiter-Saturn-Konjunktion im Themenschwerpunkt dieser Ausgabe ausführlich besprochen wird, hier nur einige kurze Anmerkungen. Es entspricht dem Wesen der Konjunktion, dass die daran beteiligten Planeten nur schwer auseinanderzuhalten sind: Das vermeintlich große Glück (Jupiter) kann sich daher unverhofft als schwere Belastung (Saturn) erweisen. Dafür kann Respekt im Umgang mit Grenzen und Beschränkungen (Saturn) neue Wachstumsmöglichkeiten (Jupiter) eröffnen, und durch Disziplin und Ausdauer (Saturn) können viele Unternehmungen leicht von der Hand gehen (Jupiter). Weniger (Saturn) kann sich als Mehr erweisen (Jupiter). Ängste (Saturn) können in Hoffnungen (Jupiter) umschlagen, das Gleiche gilt jedoch auch umgekehrt. Was Wachstum verspricht (Jupiter), kann zum Hemmschuh (Saturn) werden.
Das Motto zur Jupiter-Saturn-Konjunktion sollte daher lauten: Ambivalenzen aushalten, und eine alte Lebenskunst wird wieder topaktuell: In der Beschränkung zeigt sich der Weise.


GENERATIONSWECHSEL

Mit dem Uranus-Quadrat zur Jupiter-Saturn-Konjunktion kann nun der sich seit längerem abzeichnende Generationswechsel vollzogen werden (siehe dazu auch den Beitrag von Ernst Ott in dieser Ausgabe). Wer in den Monaten seit dem ersten Saturn-Uranus-Quadrat am 18. Juli 1999 Verantwortung übernommen, Selbstdisziplin gezeigt und Altes abgeschlossen bzw. bereinigt und in eine passende Form gebracht hat (Saturn), der kann nun befreit durchatmen und Neues wagen (Uranus) - und dies auch verwirklichen (Saturn). Wer sich dagegen ängstlich an alte Sicherheiten und Besitzstände geklammert hat, dem wird die eigene Vergangenheit beim Aufbruch in die Zukunft wie ein Klotz am Bein hängen.
In den kommenden Wochen wird sich zeigen, ob mit dem Generationswechsel auch neue Konzepte und Ideen zum Durchbruch kommen oder nur alter Wein in neue Schläuche gefüllt wird. Wer das, was sich bewährt hat (Saturn), mutig neu gestaltet (Uranus), dem werden sich neue Möglichkeiten (Jupiter) erschließen, die Zukunft aktiv zu gestalten. Der Konflikt zwischen Alt und Neu erfährt nun eine dramatische Zuspitzung, und wer die Weichen richtig gestellt hat, der wird nun große Schritte auf seinem Weg vorankommen.


KOSMISCHER ZAHLTAG

Die Mega-Konjunktion in Stier in der ersten Maihälfte lenkt den Blick auf das, was wirklich Wert und Substanz hat. Jetzt wird sich zeigen, was sich tatsächlich auszahlt. Die entscheidende Frage dabei ist, ob Trägheit, Genusssucht und plumper Materialismus zugunsten einer Neuorientierung und Befreiung überwunden werden können. Lernprozesse finden bei Stier-Planeten ja vorzugsweise dann statt, wenn es ans eigene Portemonnaie geht. Manche werden daher teuer dafür zu bezahlen haben, dass sie die Zeichen der Zeit nicht erkannt haben. Mit der großen Konjunktion in Stier findet ein kosmischer Zahltag statt, bei dem jeder seinen Lohn erhält - auch den für unerledigte und bislang versäumte Geschäfte. Wohl dem, der dabei nicht in die roten Zahlen gerät.
Die Stier-Planeten weisen auch darauf hin, dass es an der Zeit ist, seinen eigenen »Acker« zu bestellen und das einzupflanzen, was in der Zukunft wachsen und gedeihen soll. Wer jetzt nichts einzupflanzen hat, der darf sich nicht wundern, wenn er später nur Unkraut jäten darf.


LET'S TALK

Es ist sicherlich tröstlich zu wissen, dass die persönlichen Planeten trotz aller Stier-Trägheit zu Neumond am 2. Juni bereits nach Zwillinge weitergewandert sein werden. Nicht nur auf dem Astrologie-Weltkongress dürfte es daher viel zu erzählen geben. Wer im Juni die Klappe hält, ist selber schuld, schließlich passiert ständig Neues, womit sich die Gehirne auf Trab halten lassen. Wohl dem, der die Nerven behält, während der Kosmos sein Informations-Feuerwerk entzündet. Dass die Zwillinge-Planeten dabei nach und nach in Opposition zu Pluto laufen, dürfte die Diskussionen zusätzlich anheizen. Wer sich wohl zur Merkur-Pluto-Opposition am 19. Mai um Kopf und Kragen reden, oder zur Mars-Pluto-Opposition am 20. Mai in einem der vielen Machtkämpfe unterliegen oder zur Venus-Pluto-Opposition am 3. Juni in Beziehungen den Kürzeren ziehen wird? Spannende Fragen, zu denen den Zwillinge-Planeten sicherlich noch andere Alternativen einfallen werden.


LUST UND LIEBE

Bevor sich pünktlich zu Sommerbeginn Männer und Frauen gegenseitig in die tröstenden Arme nehmen dürfen (Venus-Mars-Konjunktion in Krebs am 21. Juni), steht den meisten Paaren und solchen, die es werden möchten, noch intensive Beziehungsarbeit bevor. Zwischen dem 13. Mai und 11. Juni bilden Venus und Mars zahlreiche Aspekte zu Jupiter, Saturn, Chiron, Uranus, Neptun und Pluto. Insbesondere die Tage um den 20. Mai versprechen spannend zu werden, da Venus die Jupiter-Saturn-Konjunktion durchläuft und dabei ein Quadrat zur Uranus wirft, während Mars in Opposition zu Pluto steht. Alt gegen Neu macht auch vor der Bettdecke nicht halt - und Stier ist sicherlich ein fruchtbares Zeichen, auch wenn das manche furchtbar finden werden.


NEU- UND VOLLMOND IM MAI

Zu Neumond am 4. Mai sollte der Kühlschrank gut gefüllt sein, damit sich die Stier-Planeten nicht mehr als unbedingt nötig aus ihrer Hängematte erheben müssen. Ein guter Tag, um faul herumzuliegen und seiner Lust zu frönen, sofern Uranus einem dabei keinen Strich durch die Rechnung macht.
Zu Vollmond am 18. Mai winkt Lustgewinn durch Verzicht. Wer sich dabei unwohl fühlt, der darf mit dem Skorpion-Mond in seinen Tiefen wühlen und seinem Seelenleben auf den Grund gehen.


NEU- UND VOLLMOND IM JUNI

Zum Zwillinge-Neumond am 2. Juni hat Pluto ein kräftiges Wort mitzureden. Was locker und heiter beginnt, könnte sich als Höllenfahrt in die Tiefen eigener und kollektiver Verdrängungen entpuppen. Selbst ein unverbindlicher Smalltalk kann dadurch in eine Therapiesitzung ausarten. Wohl dem, der nichts zu verbergen hat.
Zu Vollmond am 16. Juni darf bei gehobener Stimmung über den Sinn des Lebens philosophiert und spekuliert werden. Wer nichts zu sagen hat, der sollte am besten verreisen.

Markus Jehle

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Unter den beiden folgenden Links haben wir, getrennt für den Mond und die restlichen Himmelskörper, alle Zeicheningresse und die wichtigsten Aspekte mit der jeweiligen Uhrzeit des Exaktwerdens für Sie zusammengestellt.
Sie finden hier die entsprechenden Konstellationen für den jeweiligen Zweimonatszeitraum in Tabellenform.
Für den Mond finden Stundenastrologen neben den Zeitpunkten des Zeichenwechsels auch den letzten Aspekt vor dem Verlassen des Zeichens (void of course).


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Last Updated: 11.4.2000
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